27.06.2022 - FitForFun

 

Liebe Leserschaft,

unter diesem Motto sind Olympia@Co heute wieder angetreten. Getreu dem Motto "Dabei sein ist Alles!" wuseln sich unsere kleinen Olympics von links nach rechts und von oben nach unten durchs Bild. 

Seht selbst! 

Die Schiedsrichterinnen haben wieder allerhand zu tun, Frodolina hat zusätzlich noch den Job der Kamerafrau übernommen. Diese olympischen Gehversuche müssen unbedingt im bewegten Bild festgehalten werden.

An den Startblöcken haben sich mit den Startnummern (heutige Gewichte) aufgestellt: 

1169 Ophelia - 1270 Olympia - 1337 Omega - 1379 Orania. 

Zukünftig tragen unsere sportlichen Nachwuchstalente dann immer farbliche Halsbänder, damit für euch die Unterscheidung leichter fällt. Die Kammerzofe Frodolina kann die Vier jetzt gut mit dem bloßen Auge unterscheiden. Mutter Red erweist sich natürlich beim Hütchenspieler-Trick als Naturtalent und erkennt jeden Welpen am Quäken und Grunzen. Kicher Kicher 

Brennend interessiert euch sicherlich, wie sich die vier Damen nach dem Kommando: "Auf die Plätze, fertig los" von den Startblöcken vorwärtsbewegt haben. An den Gewichten seht ihr, dass sie sich, bis auf Nesthäkchen Ophelia, mit der recht gleichen "Geschwindigkeit" durch das Dackelbecken bewegen. Ophelia hatte den etwas schwierigeren Start, hängt den anderen Damen aber in nichts nach. Sie ist ein zierliches, schönes Mädchen, mit guter Bart- und Brauenbildung. Sie trägt eine freche, schwarze Maske in ihrem hübschen roten Gesicht und ist auch so schon flott auf ihren vier kleinen Läufen unterwegs. Ihren Schwestern steht sie in nichts nach, ist ihnen gegenüber selbstbewusst unterwegs und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Das wird wieder interessant am gemeinsamen Futternapf. Die Letzten werden die Ersten sein.

Unsere "Zwillingsdamen" Omega@Olympia sind schon recht forsch unterwegs. Olympia kann sich zuweilen ganz schön nickelig benehmen. Kaut den Geschwistern ständig ein Ohr ab oder versucht sich einen fetten Vorsprung an der Milchbar zu erhaschen, indem sie ihre Geschwister im Nacken beutelt. Omega ist die ruhigere von den beiden. Sie schweigt und genießt, lässt sich aber nicht auf der Nase rumtanzen und holt auch schon ihre Keule aus der Ecke, wenn es ihr zu bunt wird. Auch diese beiden roten Schönheiten entwickeln sich prächtig, bekommen ein schönes Rauhaar und tollen Bart. 

Die saufarbene Orania ist ein wenig der Exot unter unseren vierbeinigen Schönheiten. Das merken Mutter Courage und die Hauptamtliche an dem enorm starken Interesse an dieser jungen Dame. Sie hat einen schönen Kopf mit einer tollen schwarzen Maske und einen schönen ausdrucksstarken Blick. Orania ist unser kleiner Wildfang, der zuweilen im Umgang mit ihren Mädels auch übers Ziel hinausschießen kann. Keine Sorge, die Mama ist immer zur Stelle, auch wenn sie sich jetzt schon öfter mal aus dem Nichtschwimmer-Becken entfernt und im weiteren Umfeld ihren eigenen Vergnügungen nachgeht. 

Frodolina B., die gute Seele und Beiköchin hofft, dass Mutter Red die Tankstelle noch nicht so schnell schließen wird und die Küche noch einige Zeit kalt bleiben kann. Am Freitag werden Red´s kleine Schönheiten vier Wochen alt und zum Wochenende zieht die kleine Familie dann in ein größeres Zuhause mit ganz viel frischer Luft und tollen neuen Eindrücken um. Die Wackelbrücke wird auch wieder aufgestellt und eins zwei fix, können die Lütten Balance halten und mit Dackelgeschwindigkeit ihren Orbit erobern. Ach was freut sich unsere Kamerafrau wieder drauf.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Montag, viel Spaß in den Sommerferien und bleibt uns natürlich weiterhin gewogen. 

Eure Geschichtsschreiberin Frodolina Beutlin

 

PS. Das Gästebuch freut sich auf "Besuch"! - Das Preisrätsel aus dem letzten Eintrag ist noch nicht gelöst, es winkt ein schöner Preis.

 

 

18.06.2022 - Eine Seefahrt, die ist lustig

 

Der Luxusdampfer „Red Cruises Atomic Puppies“ ankerte bei ruhiger See, fest vertäut im Hafen vor „Florida Hängematte“.

 

Die kleinen Gäste an Bord konnten sich nur schwer von der Bar mit all ihren Köstlichkeiten trennen. Sie hatten schliesslich Vollpension gebucht. Allerdings war davon in den zurückliegenden drei Tagen nichts zu merken. Beschwerden bei der Bordköchin, Frodolina Beutlin kamen im Kummerkasten nicht an. Weiss der Geier, wo der hing? Mit einem schönen Gruß aus der Kombüse „Watt mutt datt mutt – rein mit der weissen Pampe“ (Wurmkur) war die Meuterei auf Red´s Bounty schnell erledigt.

 

Derweil unternahm die Kapitänin zum xten Mal den Versuch, sich klamm heimlich von der Kommandobrücke zu stehlen, leider erfolglos. Die 2. Kapitänin konnte dies immer erfolgreich verhindern, denn das Schiff durfte auch bei optimalsten Führungsqualitäten und -bedingungen nie führerlos wirken oder sein. Eine Menge vierbeiniger Paparazzi wartet und lauert Stund um Stund, um die besten Plätze zu ergattern oder wertvolle Infos hinterrücks zu ergaunern. Obacht ihr Schleicher und Intriganten, für den Job der 2. Kapitänin konnte auf Red Cruises wieder ein richtiges Urgestein der Nautischen Kompetenz und ein wahres Unterhaltungsgenie akquiriert werden. Genau, ihr habt natürlich keine Ahnung, es ist Frodolina Beutlin.

Kicher Kicher

 

Wo gehobelt wird, fallen Späne. Trotz einem höchst effektiven Abschirmdienst kommen Infos und Bilder an die Öffentlichkeit. Die elitäre Truppe um die Atomic Puppies versucht dennoch, die Privatsphäre der kleinen Weltenbummler so gut es geht, zu bewahren. Dieser Job wird natürlich von Tag zu Tag schwieriger. " Wehe, wenn sie losgelassen “

 

Ophelia musste sich am Mittwoch im Bordhospital einer kleinen Behandlung unterziehen, da sie sich einen fiesen Mitbewohner eingefangen hatte, der jedoch mit recht wenigem Aufwand von der Bordärztin, genau, ihr erinnert euch, Frodolina Beutlin mittels einer „Fieser-Mitbewohner-Zange“ kurzfristig und entschlossen über Bord geworfen werden konnte. Eine kurze Nachbehandlung und heutige Kontrolle durch F. B. ergaben, dass sich nichts entzündet hatte und das kleine Nesthäkchen gesundheitlich nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Heute ging es vom Traumschiff direkt auf zu einem herrlichen Landgang. Das Ausbooten erfolgte reibungslos und bei luftigen 31 Grad war schon alles auf die Ankunft von Mama Red, den Four-Non-Blondes und dieser 24-Stunden-Pflegekraft, wie hieß sie nochmal, ja ja genau bla bla, vorbereitet. Im Nienberger Auenland konnte die ganze Truppe eine schöne Zeit des Chillens und den Duft dieser wunderschönen Landluft geniessen. Ein fröhliches Gequietsche und Gejauchze war zu vernehmen. Die illustere Gang wäre gerne noch geblieben, Mutter Courage machte sich jedoch sorgen, dass sie die Schlacht am Kalten Büfett verpassen und ihr nur noch ein paar lumpige Futterbrocken übrigbleiben würden.

 

So machten sie sich geschlossen auf den Weg, das Boot zu erreichen und mit ihm wieder in See zu stechen. Auf dem Dampfer angekommen, hauten sich die Feinen Damen direkt in ihre Koje und schlossen ihre Jalousien. So neigte sich ein sehr gelungener Tag dem Ende zu. Eine mutige Kamerafrau, Fr ... och nööö, langsam nervt´s, konnte diesen tollen Ausflug in wunderschönem Bildmaterial festhalten. Drückt einfach den Button und lasst euch verzaubern.

 

Als die Bilder laufen lernten

 

Zum Abschluss noch die Ziehung der Zahlen im Deutschen Dackelblock:

Orania 972 – Olympia 920 – Omega 928 – Ophelia 853

 

Morgen bekommen die kleinen Damen wieder Besuch.

Der Vorhang schliesst sich nun, denn die Lütten brauchen ihren Schönheitsschlaf.

Tschüüüüüüsssssssssss eure Frodolina B.

Kicher Kicher

 

Hier unser erstes Preisrätsel - Es winkt eine schöne kleine Aufmerksamkeit

Wieviele Jobs übernahm Frodolina auf der Kreuzfahrt?

GÄSTEBUCH

 

 

13.06.2022 - Das Licht der Welt erblickt

Hallo und Guten Mittag liebe Leseratten! Ihr werdet sicherlich denken: "Watt geht denn hier ab? Noch ein Nachzügler oder vielleicht ein weiterer, bis heute zurückgehaltener Wurf im Hause Hagelbach?" Nein, natürlich nicht. Aber ihr wisst ja, ich bin bekannt für "meinen besonderen Blick hinter die Kulisse", bin bekannt dafür, euch ein wenig aus der Reserve zu locken. Schaut euch mal die gestrigen Bilder an und schreibt unserem GÄSTEBUCH doch gerne einen kleinen Kommentar, wenn ihr glaubt, zu wissen, was ich meine. Kleiner Tipp, lest aufmerksam den heutigen Tagebuch-Eintrag. Die Hagelbachs freuen sich auf alle Fälle über jeden Gruss und Eintrag. Solltet ihr daneben liegen, egal, die berühmte Tasse Kaffee und den obligatorischen Keks kann sich jeder gerne bei uns abholen. 

Wie die Zeit doch läuft. Unser Dackel-Nachwuchs ist heute elf Tage alt, erfreut sich bester Gesundheit und ist schon recht munter unterwegs. Die vier Damen werden immer aktiver, versuchen mittlerweile schon das Köpfchen etwas hoch zu halten und auch der "Hinterradantrieb" versucht Grip zu bekommen. Obwohl unsere Ophelia das Nesthäkchen ist, ist sie entwicklungstechnisch recht flott dabei und hat als Erste von den Vieren die Äugelein geöffnet. Die erste Hürde in Richtung Entdeckung und Erstürmung des Dackel-Habitats ist getan. Ophelia bringt heute Morgen stattliche 640 Gramm auf die Waage. Orania hat bei 720 Gramm den "Tempomaten" reingehauen. Die Schwestern Omega und Olympia haben die Verfolgung aufgenommen, ihre kleinen Motoren laufen bei 680 und 670 Umdrehungen auf Hochtouren. Die ersten Wurmkuren stehen diese Woche auch schon an. Am Donnerstag bekommen die Racker in Form einer Paste und Mutter Courage in Form einer Tablette die innere Reinigungskur verabreicht. Nicht lecker und auch keine wirkliche Freude, dennoch absolut unentbehrlich, damit unsere YoungGuns gesund bleiben und sich gut weiterentwickeln können. Und Krallenschneiden ist auch bald angesagt. Das wird ein Spass, zumindest für mich. 

Kicher Kicher

Die Haar- und Bartbildung ist in vollem Gange, bei Olympia ist dies am Deutlichsten zu erkennen. Orania ist sehr gechillt unterwegs. Wo ihre Schwestern schon recht aktiv in der Wurfkiste unterwegs sind, macht sie noch Eine auf "Hawaii" und "Hängematte". Kein Wunder, denn 720 Gramm müssen erst mal in Wallung gebracht werden. Ophelia macht sich mit leichten Vorschub-Bewegungen auf die Suche nach ihrer Seelenverwandten, die Sonne und blinzelt ihr bereits munter entgegen. Olympia und Omega sind unsere "eineiigen Zwillinge". Wo die eine ist, ist die andere. Hängt die eine an Mamas Zitze und tankt auf, schmatzt die andere auch genüsslich daran rum. Nuckelt die eine schlafwandlerisch an der Milchtüte, dockt die andere ebenso an die Versorgungsleitung an.

Mama Red und Frodolina Beutlin sind sehr zufrieden mit dem momentanen Fortgang der Dinge. Wir schliessen die Schreibstube für heute. Habt einen charmanten Start in die Woche, bleibt gesund und freut euch auf den Feiertag in dieser Woche. 

Tschüss Eure F.B. 

 

PS. Gestern war wieder TATORT-Abend. Für meinen Geschmack zu "anders" -

Wo ist Harry nur, wenn man mal den Wagen braucht?      

Kicher Kicher

 

Hier noch was für euer Herz 

Habt ihr Orania schon entdeckt?

 

09.06.2022 – Tag 7 unserer Four-Non-Blondes

„Am Anfang war das Wort …“

meine lieben Tierfreunde und Tagebuch-Enthusiasten, heute starten wir mit einem Zitat von Frau Dr. med. vet. Barbara Schöning: "Milder Stress in diesem frühen Lebensabschnitt fördert die Entwicklung des Immunsystems und legt den Grundstein für die Befähigung des Hundes, mit Stress und Belastungen umgehen zu können. Hier wird die Basis zum alltagstauglichen Hund gelegt."

Wie komme ich dazu, dies zu meinem heutigen Thema zu machen? Gestern hatten unsere jungen Damen und ihre Mutter Besuch. Zwei Bekannte statteten der jungen Familie einen Besuch ab, der Blick „über den Gartenzaun“ wurde von Red genehmigt. Unsere Hündinnen vertrauen uns, dass wir nur netten Besuch „anschleppen“ und somit wurde um diese Situation auch kein Palaver veranstaltet.

Der Alltag hat sich mittlerweile eingefahren, zu Beginn des Tages ist die ausgiebige Morgen-Toilette von Mama Red, mit anschließender Kontrolle bzw. Reinigung des hinteren Bereiches, Temperaturmessen und Gesäugekontrolle erstes Programm. Es gilt, in den ersten 14 Tagen schwerwiegende Komplikationen bei der Hündin schon im Vorfeld erkennen und vermeiden zu können. Die Welpen müssen zu jeder Zeit am Tag ausreichend und gut mit der Muttermilch und den Zuwendungen der Hündin versorgt werden, um eine optimale körperliche Entwicklung, Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Hunde gewährleisten zu können. Hierzu zählt auch der tägliche Umgang des Menschen mit den Welpen. Über stimmliche Ansprache und Stimulation durch die Hände werden die Hunde schon jetzt auf den Menschen geprägt. Umweltreize, wie das Bellen anderer Hunde, das Klappern von Türen, das Vernehmen anderer Stimme, das Berühren des Welpen von der Nase bis zur Rutenspitze, das Wiegen und der Herzschlag des Menschen sind Katalysator und Wegweiser in der Entwicklung hin zu einem gesunden und selbstbewussten Individuum auf vier Pfoten. Milder Stress und das Kennenlernen von Außenreizen ist "Frühförderung" pur. Von diesem Konzept sind wir in den zurückliegenden 12 Jahren nie abgewichen. Der Erfolg und die Zustimmung unserer Welpenfreunde gab und gibt uns alle Zeit Recht.

+++ Good News +++

Orania ist nun doch saufarben. Veränderte Lichtverhältnisse und einige Tage später sieht man die Dinge dann doch anders oder genauer. Gewichtstechnisch trudeln unsere Welpen schön ruhig und gemächlich durch ihren Orbit. Orania und ihre Schwestern Olympia und Omega hatten gestern schon die 500er Schallmauer durchbrochen. Ophelia ist nicht ganz so schnell, aber dennoch bereits auf Kollisionskurs mit der 500. Von ihrer persönlichen Entwicklung her, hängt sie den „Big Girls“ in Nichts nach. In der Welpenkiste robben sich die jungen Teckelinnen schon ganz ordentlich durch die Gegend. Die Bewegungen wirken schon kontrollierter, nicht mehr nur so kreisend, wie am Anfang, als die Zitzen gesucht wurden. Sehr zielgerichtet geht es in Richtung Mutterschiff, fertig zum Andockvorgang. Das eine oder andere Köpfchen und Hinterteilchen werden schon angehoben, um sich einen kleinen Platzvorteil an der Theke zu sichern. Jedes Mal überlege ich: „War der vorherige Wurf auch so schnell?“ Ich denke schon.

Es ist Mittagszeit und ich werde das Buch jetzt für ein Päuschen zur Seite legen. Für diejenigen unter euch, die mit einer Tasse Kaffee bewaffnet, am Bürotisch festgekettet sind, denkt dran: „Büroschlaf ist der gesündeste!“

In diesem Sinne, angenehme Mittagsruh´, das wünscht euch eure Geschichtenschreiberin

Frodolina Beutlin

 

07.06.2022

 

Hallo liebe Freunde des gepflegten deutschen Wortes und der sinnhaften Schreibkultur. Endlich geht unser Tagebuch an den Start. Mit ein wenig Verspätung, aber mit Verspätungen kennen wir uns aus. „Thank you for travelling with Deutsche Bahn“. Kicher Kicher

 

Diejenigen unter Euch, die uns seit über zehn Jahren immer gewogen seid, wissen, was jetzt kommt. In den nächsten Wochen gibt es mit monumentalen Bildern und wortgewaltigen Tagebuch-Einträgen wieder richtig was auf die Augen und aufs Hirn. Unser Tagebuch und sein bester Kumpel, das Gästebuch freuen sich schon auf Euch. Vielen Dank meine Lieben für eure schönen Grüße an Mama Red mit ihren Four Tops und die Angestellte aus der Schreibstube.

 

Am Freitag letzter Woche haben die Red´s Four das Licht der Welt erblickt. ORANIA eröffnete den illustren Reigen mit einem Anfangsgewicht von 280 Gramm, gefolgt von OLYMPIA und OMEGA mit 256 und 250 Gramm. Unser „Nesthäkchen“ Ophelia ging mit einem Startgewicht von 230 Gramm ins Rennen. Und die heutige Ziehung im Deutschen Teckelblock ergab:

ORANIA 450 - OLYMPIA 410 - OMEGA 405 - OPHELIA 386 Gramm.

Euch interessiert sicherlich, was die Kleinen so treiben. Na, was wohl. Die Pipeline belagern und leer zapfen. Klappt aber nicht, Red und ich, wir legen immer wieder nach. Wie kleine Ballons liegen die jungen Damen aufgeblasen in der Kuschel- und Komfortzone ihrer Mutter. Red bewegt sich dann auch keinen Zentimeter mehr, damit die Kleinen nicht aus Versehen platzen. Teilweise sind die Kinder schon recht unverschämt, kriegen den Hals nicht voll und schubsen sich gegenseitig von der Milchbar.

Unsere Orania ist schon recht flott dabei und boxt ihre Geschwisterchen aus dem Ring, wenn die sich nicht schnell genug festsaugen. Mutter Red hält sich total bedeckt, schreitet nicht ein. Das ist Teil ihrer Strategie, damit jeder Welpe die besten Voraussetzungen zum Start in sein Leben bekommt. Für unser Nesthäkchen waren die ersten Stunden etwas beschwerlicher, sie musste sich ein wenig stärker behaupten, um an die reich befüllten Milchtüten zu kommen. Jetzt beweist Ophelia genügend Biss und kann sich gegen ihre Schwestern gut durchsetzen.

Mutter Courage ist auch sehr zufrieden mit dem Zustand ihres Nachwuchses. Ihr geht es körperlich sehr gut, nun denn, sie wird auch gut überwacht und versorgt, um wieder einen tollen und für uns Menschen überhaupt nicht einmal ansatzweise abzuleistenden Job machen zu können. Tägliches Temperaturmessen, kleine Spaziergänge, das Abtasten des Gesäuges, gutes Futter und natürlich mein persönliches Fummel-Fummel-Programm geniesst sie sichtbar. Diese Zufriedenheit und das Wohlbefinden gibt sie an ihre Mädels weiter. Ich bin mit dem Fortgang der Dinge sehr zufrieden.

Ich lösche jetzt das Licht in der Schreibstube und wünsche euch eine gute Nacht.

 

P.S. Gestern war wieder TATORT-Tag. Ich habe schon schlechtere gesehen.